Schule & Wirtschaft Radeberg

Brückenprojekt des LIONS-Clubs Radeberg

Bausteine und Kommunikation


Betriebspräsentationen an den Schulen (BP)

Als wichtiger Kommunikationsbaustein zwischen Schulen und Betrieben gilt die Betriebspräsentation als Initialmoment, dass ein Schüler durch seine Teilnahme sich auch intensiver für eine Branche bzw. für ein Berufsbild interessiert und sich dafür ggf. bemühen/bewerben  möchte. Daher müssen Vorbereitung, Rahmenbedingungen und Umsetzung optimiert sein, so dass sich die Chance erhöht, dass diejenigen zusammenkommen, die zusammenpassen.

Vorbereitung

  • Ausarbeitung einer Betriebspräsentation nach einheitlichem Format durch das betreffende Unternehmen
  • Selektion durch die Lehrer, welche Schüler sich für den Betrieb und dessen Ausbildungsplätze interessieren und eignen. Auswahl der teilnehmenden Lehrkräfte durch den Schulleiter
  • Terminierung der Betriebspräsentation zwischen Schule und Betrieb durch die AG S&W
  • Angemessene räumliche Voraussetzungen schaffen
  • Technische Voraussetzungen schaffen (Leinwand, Beamer, Laptop


Betriebserkundungen (BE)

Die Betriebserkundung wird sowohl für Schüler als auch für Lehrer durchgeführt. Für die Schüler ist sie ein wichtiger Kommunikationsbaustein auf dem Weg zur Berufsorientierung.

Für die Lehrer gilt sie als ein Mittel der schulinternen Lehrerfortbildung (SCHILF), mit dem Ziel Verständnis für die Funktionen in einem Wirtschaftsunternehmen zu vermitteln und damit besser für Fragen der Berufsorientierung im Fachunterricht gerüstet zu sein.  

Ein Schüler wählt die BE, wenn er sich intensiver für eine Branche bzw. ein Berufsbild interessiert. Sie soll ihm vor einer Bewerbung Sicherheit bezüglich der Berufsanforderungen, verglichen mit seinen individuellen Fähigkeiten und Stärken, bringen.

Die BE wird durch einen Seniormanager (SM) vorbereitet und durchgeführt.

Die Schüler werden von den Unternehmen wie gute Gäste behandelt, die Schüler benehmen sich wie gute Gäste.

 

Vorbereitung

  • Wünschenswert ist, dass die BE auf einer vorausgegangenen Betriebspräsentation (BP) an den Schulen aufsetzen kann.
  • Der SM vereinbart auf der Grundlage von Vorschlägen der Schulen (Planung für ein Schulhalbjahr) mit den Unternehmen die jeweilige BE, sowohl für Schüler als auch für Lehrer.
  • Der SM lernt das Unternehmen vor der BE selbst kennen und spricht mit dem Vertreter des Unternehmens den konkreten Ablauf, die Zielsetzung und den Termin ab.
  • Das Unternehmen wird gebeten Azubi`s einzubinden, die sich gerade in Ausbildung befinden oder diese erfolgreich abgeschlossen haben.

 

Durchführung

  • Je BE nehmen 8…10 Teilnehmer teil. Die BE dauert ca. 1 ½…2 Std.
  • Vor dem Unternehmensrundgang gibt der Unternehmensvertreter einen Überblick (ggf. Film) zum Unternehmen und nennt die Anforderungen an die Mitarbeiter. Er nennt die Ausbildungsberufe im Unternehmen und weist auf die Möglichkeit von Praktika hin.
  • Der SM nimmt besonderen Bezug auf die charakterlichen Anforderungen der heutigen Arbeitswelt, wie:  Zuverlässigkeit, Motivation, Verantwortungsbereitschaft, Teamfähigkeit- also dem „Wollen“ im weitesten Sinn und stellt einen Bezug zu den Kopfnoten der Schüler her.
  • Die Lehrer erhalten besonders Einblick in die Prozesse eines Unternehmens, wie Marketing, Einkauf, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung und Mitarbeiter- Qualifizierung.

 

Vortragsreihe „Berufe in und um Radeberg“


Als wichtiger Kommunikationsbaustein für die Information von Schülern und deren Eltern gilt die Vortragsreihe. In ca. 5 Veranstaltungen pro Schuljahr werden Berufsbilder durch Vertreter der IHK, HWK bzw. freier Bildungsträger vorgestellt, die in den Unternehmen in und um Radeberg für die weitere Entwicklung der Unternehmen benötigt werden. Unternehmer, die in ihrem Betrieb diesen Beruf ausbilden, zeigen Schülern und Eltern ihre Sicht auf diese Ausbildung. Damit sollen Schülern und Eltern  Informationen vermittelt werden, die Meinungsbildung und Diskussion über zukünftige Lebensziele unterstützen.

Vorbereitung

  • Auswahl und Benennung von Berufen für die Vortragsreihe in der AG S&W
  • Festlegung von Terminen und Örtlichkeiten für die Vortragsveranstaltung
  • Gewinnung von geeigneten Dozenten und langfristige Bindung dieser
  • Gewinnung von Unternehmern, die diese Berufe in ihrem Betrieb ausbilden
  • Einbindung von Azubis (mögl. 3. Lehrjahr), die über ihre Erfahrungen berichten
  • Angemessene räumliche Voraussetzungen schaffen
  • Technische Voraussetzungen schaffen (Leinwand, Beamer, Laptop)
  • Schüler und deren Eltern langfristig mit dem Inhalt der Vortragsreihe vertraut machen (Elternbriefe, Infotafel S&W in den Schulen, Info über WTH-Lehrer)

  • Flyer, Elternbriefe

Sprechstunde mit Freiberuflern

Die richtige Wahl eines akademischen Berufes und somit die hoffentlich richtige Studienwahl ist eine sehr komplexe und gewichtige Entscheidung die Schüler mit vielen Fragen und Problemen konfrontiert.
Hier wollen wir mit Hilfe der Akademiker u. Freiberufler in unserem Kooperationsverband Schule&Wirtschaft einen Beitrag leisten mehr praktische Erfahrung in die Entscheidungsfindung der Schüler einfließen zu lassen. In zwanglosen Gesprächen stehen Journalisten, Ärzte,  Architekten, Betriebs- u. Volkswirtschaftler, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Techniker, Ingenieure, Chemiker u. Physiker um einige Beispiele zu nennen den Schülern Rede und Antwort über Studieninhalte, Studienorganisation, finanzielle Begleit-erscheinungen und Spezifika des Studienablaufes.  


Vortragsreihe/Podiumsgespräche - "Vorstellung verschiedener Studienrichtungen und akademischer Berufe"

Führungskräfte der Wirtschaft, Freiberufler und Vertreter aus den Hoch- u. Fachschulbereichen werden in 2 Veranstaltungen zu Studienformen, Studienorganisationen, Studienfinanzierung u. Ausbildungswegen in offenen Diskussionsrunden den Gymnasiasten und ihren Eltern Rede u. Antwort stehen.